Berndt Wilde ist fassungslos. Der Berliner Bildhauer steht vor den Bruchstücken seiner „Großen Friedensfrau“. Das war mal eine hochgereckte, turmartige Figur, die im markanten Halbrelief aus dem hellen Sandstein wuchs. Der Block stammt aus den Reinhardtsdorfer Brüchen im Elbsandsteingebirge. Die 2,30 Meter hohe „Friedensfrau“ markierte die Grenz-Strecke zwischen den Oberhavel-Kommunen Hohen Neuendorf und Birkenwerder. Sie war ein echter Hingucker und das wertvollste Kunstwerk auf dem beliebten Skulpturen-Boulevard. Man war in beiden Ortschaften stolz auf diese jedermann zugängliche Kunstaktion seit 2019. Berliner und Brandenburger Künstler arbeiteten zusammen. Die Initiatoren setzen sich inständig für die Zukunft des Projektes ein, dessen Finanzierung aber durch beide Kommunen leider nicht gesichert ist.

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