Ein verwahrloster Junge, der kaum spricht, wird von den Polizisten Maurer (Andreas Bittl) und Cem (Cem Lukas Yeginer) aufgegriffen. Polizeioberkommissarin Elisabeth Eyckhoff (Verena Altenberger) wird mit dem Fall betraut und findet als erste einen Zugang zu dem Jungen, der sich „Polou“ nennt.

Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er Wunden und Anzeichen von Misshandlungen aufweist. Er erzählt Elisabeth, dass er auf der Flucht vor dem „Wolf“ ist. Die Kommissarin versucht mit aller Macht herauszufinden, wo der Junge herkommt und wer sein Peiniger ist.

Bei den Ermittlungen entsteht der Verdacht, dass auch andere Kinder festgehalten werden könnten. Unter Hochdruck setzen die Beteiligten alles daran, den Täter zu finden. Als dann eine bewaffnete Frau mit Pelzmütze und -jacke im Krankenhaus auftaucht, schlägt Oberkommissarin Eyckhoff einen neuen, äußerst riskanten Weg ein, um den Aufenthaltsort der Kinder zu finden.

Die neue Ermittlerin

Am Sonntagabend läuft der erste Fall der Polizeioberkommissarin Elisabeth Eyckhoff, genannt „Bessie“, für den Münchner „Polizeiruf 110“ in der ARD. In „Der Ort, von dem die Wolken kommen“ (Buch: Thomas Korte und Michael Proehl, Regie: Florian Schwarz) geht sie einen unkonventionellen Weg, um das Geheimnis des rätselhaften Jungen zu lösen.

Ihre ungewohnte Ermittlungsmethode setzt der Kameramann Julian Krubasik gekonnt und spannend in Szene. Eyckhoffs Weg ist mit Sicherheit nicht für jeden Krimi-Fan etwas, aber Verena Altennbergers Darstellung der neuen Kommissarin macht Lust auf mehr.