Berlin - Bekanntlich ist Nacktheit für Facebook ein Graus. Nutzer, die etwa einen entblößten Busen posten, müssen mit sofortiger Sperrung ihres Profils rechnen. Die mitunter geradezu skurril anmutende Furcht des sozialen Netzwerks vor nackter Haut wird häufig mit dem Hang der Amerikaner zur Prüderie erklärt.

Nun gibt es allerdings ein anderes soziales Netzwerk, das wie Facebook seinen Sitz im amerikanischen Silicon Valley hat und ganz und gar nicht prüde ist. Im Gegenteil: Twitter hat sich, von den meisten seiner Nutzer unbemerkt, für einige Porno-Anbieter zu einer nicht unwichtigen Promotion-Plattform entwickelt. Das wäre an sich nicht weiter bedenklich. Der Kurznachrichtendienst, der ansonsten gern von Politikern und Journalisten genutzt wird, könnte allenfalls ein Image-Problem bekommen, sollte sich herumsprechen, was in seinen dunkleren Ecken so alles abgeht.

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