Eine Szene aus Aykan Safoğlus Film „ziyaret“ (2019)
Foto: Laura Fioro

Berlin - „Erinnerung ist kein Instrument zur Vermessung der Vergangenheit“, schrieb Walter Benjamin in seinen autobiographischen Skizzen zur Berliner Kindheit, „sondern ihres Theaters.“ Die Benjaminschen Sprachgirlanden zeichnen ein Bild Berlins um die Jahrhundertwende. Die Ausstellung „Poröse Stadt – Grenzgänge des Urbanen“ behandelt ebenfalls Berliner Stadtgeschichte, nur geht es darin nicht ums Theatralische, sondern um den politischen Kern. Es sind die Grenzen und Machtverhältnisse im städtischen Raum – Fragen wie: Was ist Stadt? Wem gehört sie? Wer gestaltet sie? – sowie die Strategien der künstlerischen Aneignung, die das Kuratorinnen-Team Caroline Adler und Eylem Sengezer antreibt.

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