Till Lindemann: Schillerndes Leben zwischen Exzess, Doping und Vaterkomplex

Der Frontmann von Rammstein, Till Lindemann, sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Was hat ihn zu dem Menschen gemacht, der er ist? Ein Porträt.

Das Yin und Yang des Till Lindemann
Das Yin und Yang des Till LindemannFotoillustration: BLZ am Wochenende Foto: Jens Koch/dpa

Als die Mauer gerade gefallen war, setzte sich Till Lindemann mit ein paar Freunden ins Auto, fuhr nach Lübeck, kaufte Gummibärchen, setzte sich in einen Hauseingang und aß sie auf. Gummibärchen! Sein ganzes Westgeld soll er dafür ausgegeben haben. Der Rammstein-Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz erzählt diese Szene in einem Text, den er für die Süddeutsche Zeitung zu Lindemanns 60. Geburtstag geschrieben hat. Es klingt ein bisschen verrückt, was er schildert, aber auch ein bisschen harmlos, und man fragt sich, was die Gummibärchen beim ersten Westbesuch über den Mann aussagen, über den gerade die ganze Welt redet, weil er seine Macht und seinen Ruhm ausgenutzt haben soll, um Frauen für Sex gefügig zu machen. Der deutsche Harvey Weinstein, so klingt es.

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