Roland Gräf kam aus dem thüringischen Meuselbach, einem Dorf im Walde, in dem er im Oktober 1934 als dritter Sohn eines Holzarbeiters geboren worden war. Diese Herkunft mag den späteren Defa-Regisseur geprägt haben: Gräf war im besten Sinne bodenständig, widerborstig, unbeirrbar. Folgerichtig interessierten sich seine Filme nie für die sogenannten Sieger der Geschichte; für solche, von der Obrigkeit erwünschten glatten Helden hatte er nur leisen Spott übrig.

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