Potsdam - Das ehemalige Terrassenrestaurant „Minsk“ auf dem Potsdamer Brauhausberg wird nach Angaben der Betreiber im Herbst dieses Jahres als Kunsthaus wiedereröffnen. Ab dem 24. September sollen dort Werke aus der ehemaligen DDR und der zeitgenössischen Kunst zu sehen sein, wie die Hasso Plattner Foundation am Montag mitteilte, die das Gebäude zur Zeit saniert.

Den Anfang machen demnach zwei Ausstellungen des deutschen Malers, Grafikers und Bildhauers Wolfgang Mattheuer (1927 - 2004) und des kanadischen Fotografen und Filmemachers Stan Douglas. Beide Ausstellungen greifen auf Sammlungen des Software-Milliardärs Hasso Plattner zurück, dessen Stiftung auch das Museum Barberini in Potsdam betreibt. Die Kosten für eine Eintrittskarte stehen den Angaben zufolge noch nicht endgültig fest, es soll sich aber um „übliche Museumspreise“ handeln, wie ein Sprecher der Stiftung auf Nachfrage sagte.

Das Terrassenrestaurant „Minsk“ wurde 1977 eröffnet und war zu DDR-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel sowie ein Ort für Konzerte und Veranstaltungen. Seine Wiedereröffnung als Kunsthaus hatte sich zuletzt verzögert, nach Betreiberangaben wegen pandemiebedingter Bauverzögerungen und Lieferschwierigkeiten.