GdyniaAm Samstag ist das wichtigste polnische Filmfestival zu Ende gegangen, am Abend wurden bei einer Gala die Sieger gekürt. Für gewöhnlich findet das Festival des polnischen Films in Gdynia, im Norden Polens, im September statt. Dieses Jahr musste es wegen der Pandemie auf Dezember verschoben werden. Zuschauer und Juroren bekamen die Möglichkeit, alle Filme über Streaminglinks zu sehen. Die Abschlussgala fand ohne Zuschauer in kleinem Rahmen statt. 

14 Filme hatten sich um den Hauptpreis beworben. In der Kategorie „bester Film“ wurde die Produktion „Zabij to i wyjedź z tego miasta“ (zu Deutsch:„Bring es um und verschwinde aus dieser Stadt“) des Regisseurs Mariusz Wilczynski mit einem goldenen Löwen geehrt. Erstmals in der Geschichte des polnischen Filmfestivals wurde ein Animationsfilm als bester Film ausgezeichnet. Es geht um einen Jungen, der seine Verwandten verloren hat und in einer Art Imaginationszustand die heile Welt vor der Todeserfahrung festhält. Der Siegerbeitrag wurde bereits bei der Berlinale 2020 in der Kategorie „Encounters“ gezeigt.

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