Könnten Revolutionen doch immer so entspannt und geistreich verspielt sein wie an diesem Abend von Andcompany & Co. im HAU 2. Zwar ziehen die vier Revoluzzerdamen Nina Kronjäger, Mira Partecke, Claudia Splitt und Mariana Senne auch hier zuerst mal die Theoriefibeln aus ihren Gürteln wie Colts und lesen „MRX-Maschinelles“ von Luise Meier.

Bald aber tauschen sie die Bücher gegen Instrumente ein und spielen lässig depressiven (Post)Revolutionsblues. Nein, zu den Akten gelegt ist die Revolution damit nicht für Alexander Karschnia und Crew, die belesensten Dauerrevolutionäre unter den Performern. Aber ohne ein Gefühl für Lockerheit, auch für die mäandernden Lücken im wuchernden All-in-one-System (siehe MRX) ist mit Revolution ohnehin nichts zu machen.

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