Die Siegessäule auf dem Großen Stern in Berlin Tiergarten
Foto: imago/Hohlfeld

Der Name Preußen belaste die „Marken“ Staatliche Museen und Staatsbibliothek in ihrem öffentlichen Wirken. Das jedenfalls behauptet das in der vergangenen Woche präsentierte Gutachten des Wissenschaftsrats zur Zerschlagung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Präsident der Preußen-Stiftung, Hermann Parzinger, haben zumindest verhaltene Zustimmung signalisiert, der Name müsse debattiert werden. Sie stellen sich damit in eine inzwischen auch schon viele Jahrzehnte zählende Tradition derjenigen, die den Bruch zwischen dem Erbe Preußens, das die Stiftung seit 1957 in ihren Archiven, Bibliotheken, Instituten und Museen wahren und mehren soll – was ihr alles in Allem ziemlich gut gelungen ist – und dem heutigen Deutschland auch sprachlich markiert sehen möchten.

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