Marina Owjsennikowa, die während der „Wremja“-Nachrichten am Montagabend ein Protestplakat gegen den Krieg in die Kamera gehalten hat, ist auf freiem Fuß. Man hatte Schlimmstes für die 44-jährige ehemalige Mitarbeiterin des Staatssenders Erster Kanal und Mutter zweier Kinder befürchtet. Nach dem neuen, Anfang März von Putin unterschriebenen russischen „Fake-News-Gesetz“ stehen bis zu 15 Jahre Haft für die „Verzerrung des Zwecks, der Rolle und der Aufgaben der russischen Streitkräfte während militärischer und anderer Sonderoperationen“, wobei schon das Wort Krieg im Zusammenhang mit der Ukraine als eine solche Verzerrung gilt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.