Rapper Chuck D bei einer Veranstaltung.
Foto: imago images/ZUMA Press

Public Enemy sind die einflussreichste politische Hip-Hop-Crew der Welt. Auf ihrem 15. Album „What You Gonna Do When The Grid Goes Down?“ kehren sie zurück in den Schoß ihres alten Labels Def Jam – und rappen gewohnt wütend und direkt gegen Rassismus, Vorurteile und den Mann im Weißen Haus an. Was diesmal anders ist? Rein gar nichts. Das passt erschreckend gut, weil auch die USA immer noch mit denselben Problemen zu kämpfen haben wie in den späten Achtzigern, als Public Enemy aus New York City mit „Fight The Power“ eine bis heute gültige Hymne des Widerstands und der Gerechtigkeit veröffentlichten. Wie es nun dazu kam, dass „Fight The Power“ auch auf ihrem neuen Album enthalten ist, was die Truppe von Trump und den USA hält, haben wir Mitglied Chuck D gefragt. Als wir ihn anrufen, ist es in Los Angeles 11 Uhr morgens. 

Chuck D, Sie sind diesen Sommer 60 geworden. Auch wenn eine Frage nach Ihrem Alter nicht unbedingt die höfliche Einstiegsfrage ist: Hätten Sie zu den Anfängen von Public Enemy vor 35 Jahren gedacht, dass man mit dieser Musik alt werden kann?

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