Ganz zum Schluss, als drei Stunden Abschiedskonzert vorüber sind, setzen sich die Puhdys noch einmal mit ihrem akustischen Instrumentarium vorn an den Bühnenrand. Sie würden jetzt ein paar Songs bringen, die sie normalerweise gar nicht mehr spielen, sagt Dieter Birr, Gitarrist, Sänger und Conferencier der Band. Das ist eine Ankündigung, wie sie eines letzten großen Auftrittes nach 46 Jahren nur angemessen ist. Und dann erklingt „Perlenfischer“, der Titelsong ihrer vielleicht besten Lp aus dem Jahre 1977, gefolgt von „Erinnerung“, einem schönen Liebeslied, gesungen von Dieter Hertrampf, der bei den Puhdys für die eher lyrischen Töne zuständig ist. So könnte es weitergehen. „Manchmal im Schlaf“, „Hören und Sehen“, „Kein Paradies“, „Mann im Mond“, vieles wäre zu wünschen, vieles möglich, vieles eines letzten Liedes würdig. Das Repertoire der Band ist mit circa 350 Titeln ziemlich unerschöpflich.

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