Berlin - Es soll ja im Journalismus immer mal wieder zu dem allzu menschlichen Phänomen kommen, dass zu viel Nähe in einen Verlust an Distanz mündet. An dem Journalisten Hubert Seipel ließ sich dieses Phänomen in der jüngsten Sendung von Günther Jauch gut beobachten. Zwar durfte der 64-Jährige den russischen Präsidenten Wladimir Putin als angeblich erster westlicher Journalist Monate lang begleiten. Und nun – auf einem der vielen Höhepunkte der Ukraine-Krise – durfte er ihn sogar interviewen. Doch mit Seipels Kritikfähigkeit gegenüber dem Staatsoberhaupt ist es nicht weit her.

Dafür war die Sendung insgesamt diesmal hilfreich. Ja, sie war sogar, was bei Jauch selten geschieht, aufklärerisch.

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