Auf Seite 33 ist zum ersten Mal von Quarantäne die Rede. Die Maßnahmen scheinen drastisch und zugleich vertraut. Möglichst alle, die mit dem Kranken in Kontakt waren, sollen auf Symptome geprüft werden. Wer denkt da nicht an Covid-19, an das Virus, das heute Krankenhäuser, Stadtverwaltungen, Regierungen in die Knie zwingt? „Eine Seuche in der Stadt“ heißt das Buch, die Leser sind sofort im Bilde. Nur geschieht das Aufspüren der Kontaktpersonen erheblich effizienter als heute, ohne Handy-App und Bewegungsdaten, jedoch mit der erfolgreichsten Firma der Sowjetunion, dem NKWD – dem berüchtigten Geheimdienst.

Die Pest zu Zeiten der politischen Pest

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