In seiner iranischen Heimat ist der Regisseur Jafar Panahi mit Berufsverbot belegt. Der Mann ist jedoch Künstler und möchte seinen Beruf ausüben, sich also ästhetisch artikulieren und etwas darüber erzählen, wie er die Welt wahrnimmt, in der er lebt. Wie aber nimmt Panahi die Welt unter den Bedingungen seiner Verurteilung wahr, und vor allem: Wie gestaltet er seine Erfahrungen, Erkenntnisse und Gefühle? Der neue Film des Iraners zeigt, was für eine immense Kreativität man unter blockierten Verhältnissen, mit beschränkten Mitteln entwickeln kann. Das soll jetzt keine Verteidigung solcher Verhältnisse sein, wohl aber die Perspektive auf sie ändern.

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