Renate Graziadei in ihrem Solo „In the land of small details“.
Foto: Phil Dera

Berlin - Ein Spaziergang mit einem kleinen Kind, könnte einen zu der Vermutung führen, dass Erwachsene in ihrem Leben zwar weiter rumkommen, aber eigentlich weniger von der Welt sehen. Dort lockt ein Käfer, hier ein Steinchen und da hinten – obwohl es doch eigentlich gerade in die andere Richtung ging – muss unbedingt noch ein Blatt eingesammelt werden. Die Frage, ob solche Kleinmenschen nicht reichlich unökonomisch agieren, wäre berechtigt. Doch verbirgt sich in ihrem zweckfreien Handeln auch eine Qualität. Der wiederum ist in einer Zeit, in der die Uhren immer auf fünf vor zwölf zu stehen scheinen, durchaus etwas abzugewinnen.

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