Rafik Schami, 74, hat sich als brillanter, als genauer und auch witziger Beobachter deutscher Lebenswirklichkeiten einen Namen gemacht. Kritiker schätzen den pointierten Blick des Schriftstellers auf unseren Alltag, in dem er nun seit fast 50 Jahren lebt – Shami wurde 1946 in Damaskus (Syrien) geboren, kam 1971 nach Deutschland und promovierte 1979 in Heidelberg in Chemie. Zurzeit sitzt der Mann allerdings zu Hause, eigentlich hätte er auf Lesereise sein wollen, um seinen neuen Roman „Die geheime Mission des Kardinals“ vorzustellen, aber im März musste er seine Tour coronabedingt absagen. „Schweren Herzens“, wie er jetzt der Deutschen Presseagentur verriet. Schami macht das Beste aus seiner Zwangslage und ansonsten das, was er am besten kann – beobachten.

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