Lil Nas X, 21, ist mit seinem Coming-Out gleich in zwei Bastionen testosteron-viriler, männlich-verschwitzter Heteronormativität eingebrochen. Mindestens. Der US-Rapper hatte im vergangenen Jahr mit seinem Country-Trap-Song „Old Town Road“ einen weltweiten Hit gelandet. Die Pointe: Traditionell bezeichnen die Genres der Country- und Rap-Musik wenn nicht deutlich homophobe, so doch sehr traditionelle, streng nach Männer und Frauen geordnete Milieus, in denen andere Aspekte der menschlichen Sexualität entweder pathologisiert oder diffamiert, auch mit allerlei Gewalt- und sogar Tötungsfantasien belegt werden. Ausnahmen bestätigen da die Regel.

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