Parkeisenbahn Wuhlheide.
Foto: imago/Piero Chiussi

Berlin-Oberschöneweide - Eines der größten und schönsten Park- und Waldgebiete Berlins ist die Wuhlheide in Oberschöneweide, einem Ortsteil von Treptow-Köpenick. Gerade im Herbst, wenn die Blätter bunt von den Bäumen fallen, lohnt sich ein Ausflug in den waldreichen Park, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Benannt ist er nach dem kleinen Flüsschen Wuhle, das im Barnim entspringt, als Grenzfluss Hellersdorf und Marzahn trennt und schließlich in der Nähe der Alten Försterei in Köpenick in die Spree mündet. Obwohl die Pläne älter sind, konnte erst nach dem Ersten Weltkrieg der Ausbau des Waldes zu einem Volkspark beginnen. Beauftragt wurde der Städtische Gartendirektor Ernst Harrich aus Treptow. Es war die Zeit der Volksparkanlagen und so erhielten die Berliner bereits 1926 den „Volks- und Waldgarten“ mit Sport- und Waldwiesen, Spielplätzen, Rodelbahn und Heckengärten. Bis 1932 waren die Arbeiten abgeschlossen und Berlin hatte mit einer Gesamtfläche von 175 Hektar den seinerzeit größten Volkspark, die Wuhlheide.

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