Sie hat sich nicht einschüchtern lassen. Weil sie sich bei der Bezahlung diskriminiert sieht, hat die ZDF-Reporterin Birte Meier ihren Arbeitgeber verklagt. Im Februar 2017 unterlag sie vor dem Berliner Arbeitsgericht. Doch nun geht der Fall in die zweite Instanz. An diesem Dienstag heißt es vor dem Landesarbeitsgericht erneut „Birte Meier gegen das ZDF“. Die Journalistin möchte erreichen, dass der Sender ihr Auskunft über die Gehälter und Honorare der männlichen Kollegen gibt, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben. Ihre Chancen, sich durchzusetzen, sind besser als vor zwei Jahren, denn mittlerweile hat sich die Rechtslage geändert.

Kurz nach Meiers Niederlage vor Gericht hat der Bundestag das „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ verabschiedet. Es soll genau das ermöglichen, was der Reporterin bisher verwehrt war: Den Anspruch „des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchzusetzen.“ So steht es im Gesetz, das am 6. Juli 2017 in Kraft getreten ist.

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