So macht Action Spaß: mit dem familienfreundlichsten Prügelfilm der Saison, mit „R.E.D. 2“. Und das hat seine Gründe. Zum einen liegt ihm das flott geschriebene, vor allem pointenreiche und humorvolle Drehbuch von Jon und Erich Hoeber zugrunde, das wiederum den pointen- und humorbegabten Regisseur Dean Parisot zu einem wahren Reigen wunderbarer, über die ganze Welt verteilter Schauplätze sowie mit allen Mitteln ausgestatteter Schlägereien inspirierte. Ein Augenschmaus. Zum anderen standen bei dieser exquisiten Ich-hau-dir-auf-die-Omme-oder-sprenge-dich-in-die-Luft-Produktion so hervorragende Schauspieler wie John Malkovich, Helen Mirren, Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones oder Mary-Louise Parker zur Verfügung. Die wissen halt, wie’s geht.

Und dabei war noch gar nicht von Bruce Willis und Byung Hun Lee die Rede! Konnten wir die beiden Mimen kürzlich noch in dem zwar mündungsfeuergesättigten, aber witzlosen und sinnfreien Ich-habe-die-größere-Wumme-Schmonzette „G. I. Joe – Die Abrechnung“ sehen, so prügeln und kalauern sie endlich wieder auf höchstem Niveau. Bruce Willis spielt den Ruheständler Frank Moses, dessen überaus bewegte Vergangenheit als CIA-Agent ihn immer wieder einholt – und zwar in Gestalt verflossener Liebschaften und rachedurstiger Finsterlinge. Byung Hun Lee hingegen gibt den fernöstlichen Kampfkünstler, der seinem Gegenüber mit einem kunstvoll gefalteten Stück Papier schon mal die Halsschlagader perforiert – gewissermaßen ein kultivierter Origami-Killer.

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