Noel Gallagher, Musiker aus Großbritannien, macht mal wieder Krawall.
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Noel Gallagher macht seinem Ruf als Krawallbruder mal wieder alle Ehre. In einem mit Schimpfwörter-Kaskaden gespickten Interview im Matt Morgan Podcast outete sich der britische Rockmusiker (53) als Maskenverweigerer in Zeiten der Corona-Pandemie. „Wenn ich das Virus bekomme, ist es bei mir, bei keinem anderen“, sagte der frühere Oasis-Gitarrist. Er empfinde die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften in Großbritannien als Verletzung seiner Freiheit.

Im O-Ton klingt das dann etwa so: „I don’t wear a mask, no. The whole f***ing thing is b*******. You’re supposed to wear them in Selfridges but you can f***ing go down to the pub and be surrounded by every f***ing c***.“ Damit spielt der Musiker auch auf die sich häufig ändernden Vorschriften und deren Sinnhaftigkeit an. In seinen Augen seien die Masken sinnlos und nicht notwendig: „Warum musst du einen Mundschutz tragen, wenn du einen verdammten Haarschnitt bekommst, aber in der Kneipe musst du keinen tragen?“ In Großbritannien steigen die Corona-Infektionszahlen derzeit stark an. Die britische Regierung hat in dieser Woche wieder strengere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Noel Gallagher und sein jüngerer Bruder Liam sind bekannt für ihre offenen, mitunter kontroversen Äußerungen sowie für das Gezänke untereinander. In den sozialen Medien löste Gallaghers Bekenntnis zur Maskenverweigerung erwartungsgemäß einen Sturm der Entrüstung aus: Der Musiker sei ignorant und egoistisch, hieß es da. Dass es bei der Mund-Nasen-Bedeckung vor allem um den Schutz der anderen geht, scheint Gallagher nicht zu interessieren. Selbst wenn: Provokation ist Teil seines Selbstverständnisses. Der Deutschen Presse-Agentur in London sagte der Musiker mal, dass er wegen des Klimawandels nicht beunruhigt sei. „Es wird vielleicht etwas heißer. Und wir verlieren womöglich den Eisbären. Aber Sorgen um die Welt mache ich mir nicht.“

Reese Witherspoon ist unfassbar umtriebig und erfolgreich. Zuletzt zeigte die 44-jährige Oscar-Preisträgerin ihr Können in der Serie „Little Fires Everywhere“, in der sie nicht nur bravourös eine selbstgerechte Vorstadtmutter gab, sondern auch als Produzentin in Erscheinung trat. Aber natürlich war es auch für Witherspoon ein langer Weg nach oben. Zwar hatte sie schon früh erste Rollen, doch bis zum Durchbruch mit der Komödie „Natürlich blond“ sollte es bis zum Jahr 2001 dauern. Zwei Jahre zuvor erwartete die US-Amerikanerin bereits ihr erstes Kind: „Ich wurde schwanger, als ich 22 war, und ich wusste nicht, wie man Arbeit und Mutterschaft in Einklang bringt“, sagte Witherspoon in der neuen Show ihrer Freundin und Kollegin Drew Barrymore. 

„Um ganz ehrlich zu sein – ich hatte Angst“, so die Schauspielerin in dem Videointerview, das am Dienstag (Ortszeit) ausgestrahlt wurde. Als junge Mutter habe sie ähnliche Sorgen gehabt wie viele andere Eltern. Sie habe damals zwar schon Filme gemacht, sei aber noch nicht etabliert genug gewesen, um Forderungen zu stellen, etwa dass die Dreharbeiten in der Nähe der Schule ihrer Kids stattfinden sollten.

Witherspoon heiratete 1999 den Schauspieler Ryan Phillippe, ihren Filmpartner aus „Eiskalte Engel“. Die gemeinsame Tochter Ava kam im gleichen Jahr zur Welt, Sohn Deacon folgte 2003. Vier Jahre später ließ sich das Paar scheiden. 2011 ehelichte Witherspoon den Schauspielagenten Jim Toth, den Vater ihres dritten Kindes, des 2012 geborenen Sohns Tennessee.

Jude Law plauderte in der „Tonight Show“ von Jimmy Fallon mit einem beachtlichen Lockdown-Bart über seine Aktivitäten in der Corona-Zeit. Er habe sich in seinen Garten verliebt, darin, zuzuschauen, wie alles wachse und gedeihe, so Law. Und, schob er wie beiläufig hinterher, dann sei er auch noch Vater geworden. „Es ist wirklich wunderbar“, sagte der 47-Jährige. Durch die Corona-Krise sei er umso enger mit seiner Familie zusammengerückt, die inzwischen um ein weiteres Kind größer geworden ist.

Das Geschlecht und den Namen sowie den genauen Geburtstermin verriet der Schauspieler, der zuletzt unter anderem in „Captain Marvel“ zu sehen war, nicht. Für Law ist es bereits das sechste Mal, dass er Vater wird. Für seine zweite Ehefrau, die 32-jährige Psychologin Phillipa Coan, ist es das erste Kind. 

Jude Law bei Jimmy Fallon.

Video: YouTube

Mit Coan ist Jude Law seit Mai 2019 verheiratet. Aus früheren Beziehungen hat Law fünf Kinder im Alter von 5 bis 23 Jahren. Mit seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Sadie Frost, hat er eine Tochter und zwei Söhne. Aus der Beziehung mit Model Samantha Burke und aus Laws Liaison mit Sängerin Catherine Harding stammt jeweils eine Tochter.

Cardi B hat nach drei Jahren Ehe genug: Die 27-jährige US-Rapperin hat die Scheidung von ihrem Mann, Rapper Offset, beantragt. Dass sie sich von dem 28-jährigen Musiker trennen will, geht aus Gerichtsunterlagen vom Dienstag hervor. Das Paar hatte im September 2017 heimlich geheiratet, im Juli 2018 kam die gemeinsame Tochter zur Welt.

Nach Angaben des Gerichts im Bezirk Fulton im Bundesstaat Georgia, dem Heimatstaat von Offset, ist eine Anhörung in der Sache für den 4. November angesetzt. Cardi B, die mit bürgerlichem Namen Belcalis Marlenis Almanzar heißt, will das Sorgerecht für die zweijährige Tochter Kulture Kiari Cephus und verlangt zudem Unterhalt für das Kind von ihrem Noch-Ehemann, der eigentlich Kiari Kendrell Cephus heißt.

Cardi B und Offset sind seit drei Jahren verheiratet. 
Foto: AFP/Valerie Macon

Das Paar führt seit jeher eine turbulente On-Off-Beziehung. Anfang Dezember 2018 gab die Rapperin, die auf Instagram mehr als 75  Millionen Abonnenten hat, schon einmal ihre Trennung von Offset bekannt. „Wir haben viel Liebe füreinander empfunden, aber es hat einfach schon lange nicht mehr geklappt“, sagte die Musikerin damals in einem Video auf Instagram. Als sich das Paar ein Jahr später wieder versöhnte, erzählte Cardi B der Zeitschrift Vogue, die Probleme hätten mit der Untreue ihres Mannes zu tun gehabt.

Zuletzt hatte die Grammy-Gewinnerin mit ihrem Hit „WAP“ für Kontroversen gesorgt, in dem sie mit expliziten Texten die weibliche Lust thematisiert. Vor allem bei konservativen Politikern sorgte der Song für Kritik, einige Republikaner forderten sogar ein Verbot des Tracks. Der britische Comedian Russell Brand fragte sich angesichts des freizügigen Videos, ob Frauen Gleichberechtigung erreichten, „indem sie die von Männern etablierten Werte anstreben und replizieren“. Daraufhin wurde ihm im Netz Mansplaining vorgeworfen.