Drei Stunden Brecht im „Haus der Berliner Festspiele“ in der Reihe „Berlinale Spezial“ waren auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht zu viel Zeit, denn Heinrich Breloer, der Erfinder dessen, was man heute Doku-Fiktion nennt, präsentierte seine Filmbiografie „Brecht“. Der zweiteilige Film über den Dramatiker und Lyriker feierte auf der Berlinale Premiere. Vor allem die beiden Darsteller des Titelhelden Bertolt Brecht glänzten. Tom Schilling gab den jungen Brecht von 17 bis 32 und Burghart Klaußner hatte es übernommen, ihn als rückkehrenden Exilanten zu zeigen. Als Brechts Gefährtin Helene Weigel tritt zunächst Lou Strenger und dann Adele Neuhauser auf. Auf den ursprünglich geplanten dritten Teil der Filmserie, der im Exil spielen sollte, wurde aus Kostengründen verzichtet. Acht Jahre hat Heinrich Breloer nahezu jeden noch lebenden Brecht-Begleiter interviewt und zusätzliches Material gesammelt.

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