Als Sohn des ungarischen Regisseurs András Jeles wurde László Nemes die Liebe zum Film schon in die Wiege gelegt. Geboren 1977 in Budapest, verbrachte er seine Jugend in Paris, wo er im elterlichen Keller erste Horrorfilme drehte. Später studierte er neben Internationalen Beziehungen und Geschichte auch Drehbuchschreiben, ging für eine Regie-Ausbildung nach New York und arbeitete zwei Jahre als Assistent des legendären ungarischen Regisseurs Béla Tarr.

Der Erfolg, der nun seinem Debütfilm „Son of Saul“ beschert war, überraschte Nemes trotzdem: Zur Weltpremiere gab es im Mai 2015 den Großen Preis der Jury in Cannes, in diesem Jahr folgte der Golden Globe und kurz nach seinem 39. Geburtstag sogar der Oscar als Bester fremdsprachiger Film. Wir sprachen den Filmemacher wenige Tage vor der Preisverleihung am Telefon.

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