Regisseur Stephan Kimmig hat gute Gründe für die Art, seine Hose zu tragen.
Regisseur Stephan Kimmig hat gute Gründe für die Art, seine Hose zu tragen.
Foto: imago images

Berlin - Nicht immer gelingt der Moduswechsel vom Theatergucken zum Normalgucken reibungslos. Auch die kühlsten Berufsrezipienten, die drei Sekunden nach dem letzten Klatscher schon aus der Tür sind, hängen manchmal noch in der vorgestellten Parallelwelt, nehmen sie mit, wenn sie (zum Beispiel durch den Wald von Birnam) nach Hause radeln, sich (oder Macbeth) die Zähne putzen, ins Bett (zu wem auch immer) steigen und endlich (von Untergängen oder peinlich glücklichen Fügungen) träumen. Man guckt, wenn das Theater beendet ist, die Wirklichkeit an, hält sie weiter für ein System von Zeichen, liest darin rum, interpretiert und deutet.

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