BerlinArte hat im Oktober 2020 den Kurzdokumentarfilmwettbewerb „Regisseurin gesucht!“ gestartet. Darin werden deutsche und französische Frauen aufgefordert, Dokumentarfilme zum Thema „Unbeschreiblich weiblich“ einzureichen. Die besten zehn Kurzdokumentarfilme werden auf Arte ausgestrahlt und in der Mediathek arte.tv gezeigt. Der Gewinnerin wird ein Entwicklungsvertrag für ein 52-minütiges Dokumentarfilmprojekt mit Arte angeboten. Die Jury will die zehn Gewinnerfilme im Mai 2021 küren. Wenige Tage nach Bekanntgabe des Wettbewerbs regte sich Protest unter Filmemacherinnen. Es hieß, die Teilnehmerinnen würden finanziell nicht ausreichend entschädigt. Der Wettbewerb sei ausbeuterisch. Wir sprechen über das Thema mit den Regisseurinnen Annelie Boros und Vera Drude, die den Protestaufruf unterstützen. Sie haben die Aktion #wirwarenimmerda mit initiiert und eine Website gelauncht.

Berliner Zeitung: Liebe Frau Drude, liebe Frau Boros, der deutsch-französische Fernsehsender Arte hat einen Kurzdokumentarfilmwettbewerb ausgerufen mit dem Titel „Regisseurin gesucht!“. Die Idee des Wettbewerbs ist, mehr Frauen ins Dokumentargeschäft zu bringen. Das klingt doch erst einmal nach einer guten Idee, oder?

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