Eigentlich dürfte jetzt keiner mehr kommen, um das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Sprich, die neue Karriere der alten Klinkerhallen zwischen Wilhelminenhofstraße und Spreeknie in Oberschöneweide zu kappen. Bei mehreren Anläufen, das entseelte und marode Industrie-Ensemble in einen lebhaften Kunst- und Kulturplatz abseits der etablierten Stätten im Berliner Zentrum zu verwandeln, haben sich die neuen Nutzer gestählt. Und gelernt, die Nerven zu behalten.

Jetzt sieht man keine zerschlagenen Scheiben mehr, die Hallen sind seit letztem Frühjahr saniert. Seitdem mindert das Areal viel Leidensdruck in der Kunstszene: Der Raum ist knapp im Zentrum Berlins, die Mieten sind kaum mehr bezahlbar. Platz und günstigere Vermietungen aber gibt es noch – weiter draußen, mit etwas längeren Wegen, umweltfreundlich per S-Bahn, Tram, Bus oder Rad. Oder halt per Auto. Parkplätze gibt’s hier jede Menge.

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