Ich stehe im Dunkel der Seitenbühne des Cameri-Theaters, versuche unauffällig durch die Säulen einen Blick auf das Publikum zu erhaschen und kichere in mich hinein. Der Ui erhält gerade vom alten Schauspieler Sprachunterricht. Ein paar Meter vor mir sitzt Wuttkes kleiner Sohn und klopft sich auf die Schenkel. Nachdem das Publikum erst zögerlich reagierte, was womöglich daran lag, dass sie sich auf die hebräischen Übertitel einstellen mussten, lachen auch sie. Das erleichtert die Schauspieler.

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