Ein halbes Jahr offline, drei Tage obdachlos, zu Fuß durch Polen oder gut sein auf Probe – Selbstversuche von Reportern sind in den letzten Jahren stark in Mode gekommen. Autoren wie Wolfgang Büscher oder Sven Kuntze haben dabei lebhafte Eindrücke vermitteln können. Selten aber hat eine Reporterin dabei solch extreme Erfahrungen gesammelt wie die RBB-Autorin Caroline Walter. Vier Wochen in einem hessischen Asylbewerberheim brachten sie physisch und psychisch an ihre Grenzen. Sie habe abends oft Rotz und Wasser geheult, gesteht sie im Gespräch. Viele ihrer Videotagebücher waren so emotional, dass sie nicht vorführbar waren, und die Kortisonsalbe gegen die Krätze, die sie sich im Heim zugezogen hatte, muss sie immer noch nehmen.

Furcht vor Transparenz

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