Ich hatte fest damit gerechnet, anstelle der Gastrokritik diesmal einen Nachruf verfassen zu müssen. Einen schrecklich sentimentalen sogar. Denn als der Frühling nahte, wurde mir klar, dass der Imbiss 204 auf der Prenzlauer Allee nicht mehr aufmachen würde. Lange hatte ich gehofft, die beiden Köche, die dort Königsberger Klopse, Käsespätzle und Wiener Schnitzel auf Gasherden zauberten, wären lediglich der Kälte entflohen und erholten sich in Thailand, Costa Rica oder zumindest auf Rügen.

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