Clare Kendry, „schön und golden, wie ein sonnenheller Tag“, schlägt alle in ihren Bann, irgendwann in den 20er-Jahren in den USA. Die Blondine genießt das Leben an der Seite eines rassistischen Großverdieners und verheimlicht, dass sie – zumindest nach seinen Kriterien – eine Schwarze ist. Denn in der Logik der „Rassereinheit“ gelten Menschen trotz hellster Haut- und Haarfarbe keineswegs als Weiße, wenn unter ihren Vorfahren Schwarze sind. Wie bei Clare, der niemand ansieht, dass sie einen afroamerikanischen Vater hat. Wüsste ihr Ehemann davon, wäre sie für ihn ein „Nigger“, so aber verwöhnt er sie als geliebte Ehefrau.

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