Spitzenköchen ihre Tricks und dazu alltagstaugliche Rezepte zu entlocken, ist so etwas wie Stefanie Hiekmanns Leidenschaft geworden. Die Gastrojournalistin hat nun schon das dritte Buch vorgelegt, in dem sie renommierte Köche befragt.

Für „Koch was draus!“ hat sie Meistern am Herd aufgetragen, sich fünf Zutaten auszusuchen, aus denen sie jeweils drei verschiedene Gerichte kreieren. Für jedes dürfen sie noch zwei „Bonuszutaten“ verwenden, um zu zeigen, wie schnell man Geschmack variieren kann. Ein kompliziertes, aber doch reizvolles Konzept. Das Gurkentatar hat sich Sascha Stemberg vom sternedekorierten Restaurant Stemberg ausgedacht. 

Zutaten 

Zubereitung 

Für das Tatar die Gurke waschen, trockentupfen und längs halbieren. Das Kerngehäuse mit einem Teelöffel entfernen und die Gurke fein würfeln. Die Gewürzgurken abtropfen lassen und in feine Würfel schneiden. Die Gurkenwürfel mit 2 EL Gewürzgurkenwasser verrühren und mit 30 g Ziegenfrischkäse abschmecken.

Das Ganze für ca. 10 Minuten ziehen lassen und bis zum Anrichten in einem Sieb etwas abtropfen lassen. Hafer-Crunchy mit 1 Prise Salz vermengen und mittelfein mörsern. Dill waschen, trocken schütteln und die Spitzen abtupfen.

Anrichten: Das Gurkentatar mittels eines Servierrings auf 4 Tellern jeweils mittig anrichten. Die Oberfläche mit dem Hafer-Crunch bestreuen. Um das Tatar herum die fein gezupften Dillspitzen streuen. Den restlichen Ziegenfrischkäse (150 g) mit 2 Löffeln zu 4 Nocken abstechen und oben auf den Crunch setzen. Jeweils 10 g Kaviar auf die Ziegenfrischläsenocken geben und das Tatar sofort servieren.

(pa.)