Tarte rustique, das klingt nach köstlichem Duft, der durch ein Landhaus zieht, nach einem weinbefleckten Holztisch und Emaillegeschirr. Rustikaler Mürbeteigkuchen dagegen: Da klingt gar nichts. Also nennen wir sie Tartes rustiques, die süßen und salzigen Kreationen, die in Frankreich gerade sehr im Trend sind, wie der gleichnamigen Neuerscheinung zu entnehmen ist (Émilie Franzo, Tartes rustiques, Verlag Jan Thorbecke, 9,99 Euro).

Das Schöne: Der Teig ist immer gleich, die Möglichkeiten für den Belag aber sind endlos. Pekannüsse mit Ahornsirup oder Orangen mit Mandelcreme? Gorgonzola mit Birnen oder Pilze mit Ziegenkäse? Oder einfach beides. (pa.)

Zutaten

für den Mürbeteig:
250 g Mehl, 125 g Butter, 2 Prisen Salz, 1 Ei,
1 EL Eiswasser

für den Belag:
4 Bio-Birnen, 40 g Walnüsse und eine Handvoll
zum Garnieren, 120 g Gorgonzola, 2 EL Honig, Pfeffer,
1 Eigelb zum Bestreichen,
2 Messerspitzen süßes Paprikapulver

Zubereitung

Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, Butter und Salz dazugeben. Mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse mischen. In eine Vertiefung in der Mitte das Ei und das Wasser füllen. Die Zutaten mit dem Handballen vermengen. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie hüllen und mindestens für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Birnen waschen, halbieren, die Kerngehäuse entfernen und vierteln. 40 g Walnüsse fein mahlen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig auf Backpapier rund ausrollen. Die gemahlenen Walnüsse darauf verteilen. Dabei 4 cm Rand frei lassen. Mit den Birnenspalten und Gorgonzolawürfeln belegen. Anschließend den Teigrand rundherum über den Belag klappen. Mit den grob gehackten Walnüssen garnieren und mit Honig beträufeln. Leicht pfeffern. Mit einem Backpinsel den Teigrand mit verquirltem Eigelb bestreichen. Die Tarte mit dem Backpapier auf ein Backblech gleiten lassen und 30 Minuten im Ofen backen. Vor dem Servieren mit dem süßen Paprikapulver bestreuen.

Guten Appetit!