Kat Menschik ist nicht nur eine famose Illustratorin, sondern auch eine große Lustmacherin. Blätterte man in ihrem 2014 erschienenen „Der große Grubber“, wollte man sofort auch ein Gärtchen bestellen. Jetzt ist „Essen essen“ da (Galiani, 18 Euro), eine handliche Sammlung von Menschiks familienerprobten Lieblingsrezepten, und man weiß gar nicht, zu was man sich von ihrem Plauderton zuerst verführen lassen soll. Bestimmt nicht verkehrt: der Hüfthockerkuchen. Dazu schreibt die Autorin:

Meine Freundin Steffi bekam diesen Kuchen zum Geburtstag geschenkt. Sie hat im Februar Geburtstag. Mitten in der Fastenzeit. Ich schwöre, dass ein 4 mal 4 Zentimeter großes Stück dieses Kuchens der einzige „Aussetzer“ während der Zucker-Fastenzeit war. Aber der hat sich gelohnt! Und deshalb gibt es hier sofort das Rezept!

Zutaten

Für den Boden:
200 g Vollkornkekse und 100 g zerlassene Butter. Die Kekse zerbröseln und gut mit der Butter mischen. Die Masse in eine Form geben.


Für die Decke:
500 g Mascarpone, 250 g Frischkäse (Doppelrahm) miteinander verrühren. Dann: 400 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Diese in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben und zügig so lange umrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Und jetzt kommt das Beste: 250 g Himbeeren (bis auf eine Handvoll zum Dekorieren) unterheben, die Masse auf dem Kuchenboden verteilen , die restlichen Himbeeren hübsch darauf arrangieren, den Kuchen 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen, fertig! Essen!
(Sehr gut dazu passt Sekt!)
(Sekt natürlich immer aus Schalen trinken, am besten mit breitem Goldrand!)