Weil nun mal eine „ungewollte Komplizenschaft des Regisseurs mit dem latenten Totalitätsanspruch Wagners zu befürchten“ sei, teilte der damalige Stuttgarter Intendant Klaus Zehelein den „Ring“ zur Jahrtausendwende zwischen vier Regisseuren auf: jeder Einzelne wusste um das Ganze, durfte sich aber innerhalb seines Inszenierungsabschnitts absolut frei fühlen. Das Resultat war eine ziemliche Revolution auf dem Operntheater, und obwohl die Formensprache nicht unterschiedlicher hätte sein können, taten sich nicht, wie prognostiziert, erdspaltengleich Brüche auf.

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