Ringo Starr
Foto: dpa/AP/Scott Gries

Berlin - In seiner „Publikumsbeschimpfung“ stellte Peter Handke seinerzeit „Regeln für die Schauspieler“ auf, darunter: „die Beatles-Filme ansehen“ und dort speziell den Drummer der Band, der es dem jungen Dramatiker besonders angetan hatte: „In dem ersten Beatles-Film Ringo Starrs Lächeln ansehen, in dem Augenblick, da er, nachdem er von den anderen gehänselt worden ist, sich an das Schlagzeug setzt und zu trommeln beginnt.“

Es ist nur eine kurze Sequenz in „A Hard Day’s Night“, 1964 gedreht, und vermutlich war sie nicht einmal gespielt – Ringo Starr selbst sagte später, er habe einen Kater gehabt und sei deshalb schlecht gelaunt gewesen. Und doch steckt darin nahezu alles, was man über ihn wissen muss: über seine Rolle in der Band, sein Selbstverständnis als Musiker, sein Wesen.

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