Auf dem Filmfestival Cannes im Jahre 2011: Robert De Niro und seine damalige Ehefrau Grace Hightower.
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Robert De Niro (76) sorgt sich um seine sechs afroamerikanischen Kinder und bemerkt, was den Rassismus in den USA betrifft, auch bei sich eine gewisse, irgendwie hilflose Gleichgültigkeit gegenüber dem täglichen Unrecht. In der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ sagte der Schauspieler jetzt: „Meine Kinder sind alle halb schwarz, (...) und sogar ich nehme bestimmte Dinge als selbstverständlich hin.“ Etwa dann, so De Niro, wenn er seinen Kindern Verhaltensregeln bei Polizeikontrollen einschärfe – eine der wichtigsten Regeln lautet, gegenüber den Beamten ja nicht auf seine Rechte zu bestehen.

„Das muss sich ändern“, so der besorgte Vater: Jeder, der einen Menschen aus einem anderen Grund als Selbstverteidigung oder der Verteidigung anderer verletze, solle diesen Job nicht ausüben. Damit bezog sich De Niro offenkundig auf den Polizisten, der am 25. Mai bei einem Einsatz in Minneapolis den Afroamerikaner George Floyd über acht Minuten lang in einem Würgegriff hielt und dadurch schließlich tötete. Seitdem demonstrieren in den USA Tausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner.

Zur Information: Robert De Niros älteste Kinder Drena (48) und Raphael (44) hat er mit seiner Ex-Frau Diahnne Abbott. Die Zwillingssöhne Julian und Aaron (24) sind von seiner Ex-Frau Toukie Smith, Sohn Elliot (22) und Tochter Helen (8) hat er mit seiner Ex-Frau Grace Hightower.

Fu Xuejie (32) hat vier Monate nach dem Tod ihres Mannes, des chinesischen Arztes und Virus-Whistleblowers Li Wenliang (34), einen Jungen zur Welt gebracht. Nach chinesischen Medienberichten kam ihr mittlerweile zweites Kind am Freitagmorgen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan zur Welt. Mutter und Kind gehe es gut. Die Frau schrieb in sozialen Medien an ihren Mann: „Hast Du es vom Paradies aus gesehen? Dein letztes Geschenk für mich ist heute geboren worden, und ich werde ihn ganz sicher sehr lieben.“

Li Wenliang, der frühzeitig vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus gewarnt hatte und deswegen von den Behörden zum Stillschweigen gezwungen wurde, war an Covid-19 gestorben. Sein Tod löste nicht nur in China, sondern weltweit große Teilnahme aus. Das Schicksal des Whistleblowers symbolisierte für viele Chinesen die Folgen der langsamen Reaktion der Behörden auf den Ausbruch der Lungenkrankheit. In Wuhan war das Virus Sars-CoV-2 Anfang Dezember zuerst entdeckt worden, auch war die Elf-Millionen-Metropole in China am schwersten betroffen.

Zwischenzeitlich hatte sich auch Fu Xuejie mit der tückischen Krankheit angesteckt – ebenso wie Li Wenliangs Eltern. Alle sind wieder genesen.

Nelson Müller (41) macht sich seinen professionellen Reim auf die Corona-Pandemie und beantwortet die Frage, was wir jetzt mit dem ganzen Essensramsch anfangen sollen, den wir nach all den Hamsterkäufen zu Hause haben. Der Sternekoch gab in der Talkshow „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger ein paar Beispiele. Angenommen, wir hätten Hefe, Dosenspargel und Kartoffelpüree aus der Tüte gehortet: „Man könnte eine schöne Spargel-Kartoffel-Suppe daraus machen und dazu eine Brioche backen“, so Müller. „Dosenspargel finde ich nicht so sexy.“ Aber Tütenpüree sei manchmal richtig gut. „Das ist ein bisschen Kindheitserinnerung, und es gab auch Phasen, wo es öfter mal Tütenpüree gab.“

Sternekoch Nelson Müller weiß: Butter hilft.
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Und dann gibt er noch den ultimativen Tipp zum Thema Tütenpüree: „Wenn man da ordentlich Butter reinschmeißt, mit Rahmspinat und Fischstäbchen – sensationell!“ So isses. Bon appétit!