RomIch hatte von Staren in Scharen am Himmel reden gehört, darüber gelesen und mir verschiedene Bilder, auch einen Film dazu angesehen. Das alles sei nichts gegen das unmittelbare Live-Erlebnis, sagten die Leute zu mir. Und sagten mir auch, was man hier so von den Staren denkt. Wer sie ein Liedchen trällern höre, würde alsbald von einer hocherfreulichen Botschaft beglückt.

Sänge der Star gar im Fluge sein Liedlein, so habe der Besungene flink und mutig mit den Vorbereitungen zu seiner eigenen Hochzeit zu starten. Der Star auf dem Dach eines Hauses fülle es mit Tratsch und üblem Gerede. Die Streitereien endeten erst, würden über dem Haus ungezählt viele Stare den Himmel bevölkern. Sie sagten, die Stare würden weniger, es fehle ihnen an Nahrungsflächen und Brutplätzen. Sie litten unter der Monoanbaukultur, den neuen Stallungen, dem Einsatz von Insekten tötenden Giften.

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