Mir ist als Geschenk ein Knochen zugeworfen worden. Rohling aus Schaumgummi, dreieckige Form, knuddelig, robust. So mit richtigen Ausstülpungen zu den Enden hin, wie beim echten Vorbild auch. Blumiger Bezug nach zwei Seiten hin, Rückseite wie ein Seemannspulli einfarbig, dunkelblau. Alles garantiert von der Knochennäherin selbst geschneidert und mit geschickter Hand zusammengenäht worden. Ich müsste ins Naturkundemuseum gehen, um dort einmal nachzuforschen, zu welchem Dinosaurier er als sagen wir Fingerknöchel passt.

Die Sache mit dem Schreiben ist bei mir diejenige, um es einmal zu verraten. Ich erwache früh und richte mich augenblicklich im Bett auf. Ich sitze dann für die kommenden zwei, drei Stunden mit dem Rücken zur Wand hin. Zwischen Wand und mir befindet sich eine harte Stoffpyramide zum Anlehnen. Ich greife in der Sitzhaltung nach dem am Bettrand bereitstehenden Pappkarton, der mit mir übernachtet hat. Rechteckig ist er, weinrot mit Leinen bezogen. Einen Deckel besitzt er, der an der schmalen Seite aufzuklappen geht. In ihm ruht mein Laptop.

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