RomEs ist ein Geheimtipp, raunt mir die Freundin ins Ohr, steckt mir ein gefaltetes Papierlein zu. Du bewirbst dich über das Internet, sagt sie im Weggehen. Du bekommst dann Tag und Uhrzeit mitgeteilt und musst dann auch dort sein, wenn du dran bist. Und fort ist sie mit einem Augenzwinkern. 

Den Platz, wohin sie mich bestellen, muss ich erst einmal auf dem Stadtplan entdecken. Es steht eine alte englisch-ehrwürdige Kirche an ihm. Neunzig Minuten nach zwölf Uhr, also halb zwei Uhr. Es ist Sonntag und ich weiß einfach nicht, wie pünktlich die Busse sind. Die Bahn hält direkt vor meinen Füßen, der Anschlussbus wartet und fährt sofort ab. Ich steige aus, bewege mich zum Platz hin, und bin dann natürlich deutlich früher da als ausgerechnet und gedacht.

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