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Stuttgart - Es fängt mit einem ulkigen, nein, einem albernen Bild an: An der Decke klebt ein Pfannkuchen. „Elisabeth ist viel zu verblüfft, um sich aufzuregen.“ Auf dem Tisch in der Küche, die nicht ihr gehört, liegt ein Kreuzworträtsel, nur ein einziges Wort ist ausgefüllt. „Zerstörung durch Feuer: BRAND.“ Das fällt noch weniger auf als der Pfannkuchen an der Decke, den man auch zunächst wieder vergessen wird. Es geht mitten hinein in ein Stuttgarter Familienleben, es wird rumgeheult, Türen fliegen zu, pubertierende Kinder treiben selbst die Leserin und den Leser rasch zur Weißglut. Die Nerven liegen blank.

Elisabeth ist die Mutter von Cornelia, einer Physiotherapeutin und alleinerziehenden Mutter, die auf eine Ferienreise in die USA aufgebrochen ist. Die Großmutter soll die beiden Kinder, die attraktive Teenagerin Stella und den übergewichtigen kleinen Bruno, betreuen. Elisabeth ist soeben von Hinz, ihrem langjährigen Ehemann, den sie nach dessen Schlaganfall lustlos gepflegt hat, pflegen musste, so gut wie verlassen worden. Es ist nicht einfach, für einen durch einen Schlaganfall geschädigten Mann, seine Frau zu verlassen, aber Hinz hat Annemarie kennengelernt.

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