An diesem Abend sitzt Fatma Aydemir in der Georg Büchner Buchhandlung in Prenzlauer Berg. Sie hat an einem kleinen Tisch Platz genommen. Es ist voll, immer neue Klappstühle müssen aus dem Hinterzimmer geholt werden. Die meisten Zuhörer sind älter als die Autorin. Fatma Aydemir ist 30. Die Buchladenchefin kündigt Aydemirs Debüt als einen „Wahnsinn von einem Roman“ an. „Ellbogen“ heißt das Buch.

Die Moderatorin warnt, die Protagonistin des Buches sei nicht das Alter Ego der Autorin. Die Annahme, dies sei vielleicht autobiografischer Stoff, liegt nahe, hat hier doch eine junge Frau mit Migrationshintergrund ein Buch über eine junge Frau mit Migrationshintergrund geschrieben. Aber Annahmen können falsch sein.

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