Berlin - Die Tränen, die dem neuen Buch von Natascha Wodin den Titel gegeben haben, fließen schon sehr früh in diesem Roman. „Nastjas Tränen“ sind der Auslöser für die Geschichte zwischen der Erzählerin und jener Frau. Natascha Wodin, Schriftstellerin, Dolmetscherin und Übersetzerin aus dem Russischen, zog 1992 aus Nürnberg nach Berlin und suchte nach Hilfe für die Wohnung, weil sie sich den Rücken ramponiert hatte. Aus den vielen Reaktionen auf ihre Anzeige pickte sie Nastja heraus, berichtet die Ich-Erzählerin, die erkennbar vieles mit der Autorin gemein hat. Um der Putzhilfe eine Freude zu machen, legte sie eines Tages eine alte Platte mit ukrainischer Volksmusik auf. Aber Nastja freute sich nicht, schreibt Wodin weiter, „stattdessen brach sie, die immer so zurückhaltend und scheinbar unbeschwert gewesen war, in Tränen aus“.

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