Der Journalist und Mit-Enthüller des Weinstein-Skandals Ronan Farrow, Sohn von Woody Allen, 2017 in Berlin.  
Foto: dpa

Hamburg - Vergangenen Mittwoch protestierte der New Yorker Journalist und Mit-Enthüller des Weinstein-Skandals Ronan Farrow gegen das Erscheinen der Autobiografie seines Vaters Woody Allen in der gleichen Verlagsgruppe, Hachette, in der er selbst publiziert, und kündigte die Zusammenarbeit mit der Hachette Book Group auf. Zwei Tage später verweigerten Mitarbeiter von Hachette die Arbeit und solidarisierten sich mit allen Opfern sexueller Gewalt. Gegen Allen besteht seit 1992 der Verdacht, er habe seine damals siebenjährige Tochter Dylan Farrow sexuell missbraucht. Ein „hinreichender Verdacht“, wie der zuständige Staatsanwalt Frank S.  Maco seinerzeit befand. Aber um Dylan die unschönen Umstände eines Prozesses zu ersparen, erhob er keine Anklage. 

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