Der Filmemacher Cristi Puiu wirft den Autoritäten vor, die Menschen mit ihren Corona-Maßnahmen „wie Vieh“ zu behandeln.
Foto:  dpa/Robert Ghement

Für Liviu Dragnea, dem bis vor anderthalb Jahren mächtigsten Mann Rumäniens, kam die Corona-Krise zu spät. Sofort nach seinem Wahlsieg von 2016 hatte der sozialdemokratische Parteichef sich ans Werk gemacht, den Rechtsstaat aufzuweichen. Eine erste Notverordnung, die bei Korruptionsfällen bis zu 50.000 Euro Straffreiheit garantierte, musste die frisch angelobte Regierung freilich gleich wieder zurückziehen, denn quasi über Nacht erwachte die rumänische Zivilgesellschaft. An den spontanen Protesten Hunderttausender beteiligten sich Schriftsteller wie Mircea Cartarescu oder Intellektuelle wie der Philosoph und Verleger Gabriel Liiceanu.

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