„Splitter“ malte der Leipziger Künstler David Schnell im Jahr 2018. Heute ist das Triptychon sozusagen das Erkennungsmotiv der einst im „Morgenlicht“ einer hoffnungsvollen neuen Zeit entstandenen Chemnitzer Kunstsammlung.


Foto:  Uwe Walter/Kunstsammlungen Chemnitz/D. Schnell/VG BIldkunst Bonn 2020

Chemnitz-Damals, als das alles begann, hatte die Stadt noch den Beinamen „Ruß-Chemnitz“, wegen der zahllosen Schlote der Textilfabriken, die nicht nur die Fensterbänke der Mietskasernen schwärzten. Chemnitz galt als das „Sächsische Manchester“: Da stampften und schnurrten die Maschinen. Glamour und Kultur war anderswo. In Leipzig wurde gehandelt, in Dresden gefeiert. Und in Chemnitz wurde geschuftet.

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