Die Sprache ist unser Instrument zum täglichen Austausch, ob privat oder offiziell. Änderungen an der Rechtschreibung vollziehen sich selten sanft, oft mit Irritationen. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Duden-Redaktion die Definition männlicher Begriffe neu festgeschrieben hat. Eine Schulleitung, die von ihren Schülern spricht, würde demzufolge die Schülerinnen ausschließen. Darf der Duden das einfach? Sabine Krome, Geschäftsführerin des Rats für deutsche Rechtschreibung, klärt auf.

Berliner Zeitung: Frau Krome, allgemein gilt ja der Duden als das Maß aller Dinge in Fragen der Orthografie. Aber im Zusammenhang mit der umstrittenen Rechtschreibreform 1996 war davon die Rede, dass die entscheidende Instanz nicht mehr eine Redaktion sein soll, sondern der länderübergreifende Rat für deutsche Rechtschreibung. Habe ich das richtig in Erinnerung?

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