Adele, 32, hat sich in der letzten Zeit nur selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Nun aber feierte die britische Sängerin ein furioses Comeback, allerdings als Moderatorin in einer US-Comedy-Show. In „Saturday Night Live“ präsentieret sie sich nicht nur sachangemessen gut gelaunt, sondern so schlank und rank wie noch nie. Und machte eben dies auch gleich zum Thema: „Ich weiß, dass ich sehr, sehr anders aussehe als damals, als ihr mich zum letzten Mal gesehen habt“, erklärte Adele feixend, als per Einspieler einige ältere Aufnahmen von ihr geteigt wurden, „aber wegen all der Corona-Einschränkungen und der Reisebeschränkungen musste ich mit wenig Gewicht reisen und konnte nur eine Hälfte von mir mitbringen, und das ist die Hälfte, für die ich mich entschieden habe.“

Zwölf Jahre ist es her, dass Adele in der populären Show „Saturday Night Live“ erstmals aufgetreten ist. Es war für die in den Vereinigten Staaten noch unbekannte Sängerin der große Durchbruch und legte den Grundstein für eine Weltkarriere. Und so erinnerte die Künstlerin dieses Mal an die Bedeutung der Sendung für ihre eigene Karriere: Bei ihrem Auftritt 2008 trat auch die damalige Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin auf und bescherte der Sendung ein gigantisches Zuschauerinteresse – von dem Adele dann profitierte. Sie verstehe nichts von amerikanischer Politik, sagte Adele nun, sie sei britisch. Doch eine Sache wolle sie unbedingt noch loswerden: „Sarah Palin, danke für alles“, sagte sie in Richtung der republikanischen Politikerin.

Als Sängerin wollte sich Adele an dem Abend nicht betätigen, auch wenn sie hier und da ihre Moderation als Singsang vorführte. Ihr neues Album sei noch nicht fertig, gab sie zur Begründung an. Die Veröffentlichung ihres letzten Albums „25“ liegt bereits fünf Jahre zurück.

Orlando Bloom, 43, weiß, was sich gehört und wie man sich die Gunst seiner Herzensfrau erhält: Der Schauspieler hat seiner Verlobten Katy Perry zu ihrem 36. Geburtstag einen Videogruß des Komikers Sacha Baron Cohen geschenkt. „Jagshemash, Katy Pepsi“, sagt der Komiker zu Anfang des kurzen Clips, in dem er erneut in seine Paraderolle des fiktiven, Englisch radebrechenden Reporters Borat aus Kasachstan schlüpft. Des Weiteren kauderwelscht Cohen etwas anzüglich von der „Creme auf der Geburtstagstorte“, die „Orlandos Bloom“ (Orlandos Blüte, Block, Barren) dortselbst angerichtet habe. Der so gepriesene Bloom nannte das Video eine „Dein-Traum-werde-wahr-Geburtstag-Nachricht“ und wünschte seiner Verlobten ansonsten einen herzlichen Geburtstag.

Und, wie fand es die Perry nun? Der Sängerin schien der flotte Geburtstagsgruß die Sprache zu verschlagen. Als sie das Video auf ihrem Instagram-Account postete, schrieb sie nur drei Buchstaben dazu: „omg“, was mit „Oh mein Gott“ zu übersetzen ist und sowohl schiere Begeisterung wie auch blankes Entsetzen ausdrücken kann. Perry und Bloom sind seit 2016 ein Paar. Im August kam ihre Tochter Daisy Dove Bloom zur Welt.

Sophia Loren, 86, freut sich über die kleinen Dinge des Lebens, die sich allerdings bei etwas Nachdenken als gar nicht so klein erweisen. Gegenüber dem Magazin „Reader’s Digest“ erzählt die italienischen Schauspielerin von den ärmlichen Verhältnissen, in denen sie aufgewachsen ist: „Damals waren alle arm. Das war die Zeit des Krieges … Meine schönste Kindheitserinnerung ist, wenn ich ein Stück Brot zu essen bekam.“ Loren wuchs in Pozzuoli im Großraum Neapel auf. Während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg verbrachte sie die Nächte im Eisenbahntunnel und hat seither Angst im Dunkeln. Diese Zeit habe sie geprägt, so die Künstlerin, der eine gewisse Bodenständigkeit nachgesagt wird und die bis heute skandal- und allürenfrei ist.

Schauspielerin Sophia Loren: „Meine schönste Kindheitserinnerung ist, wenn ich ein Stück Brot zu essen bekam.“
Foto: imago images/Carlos Barba

1950 bekam Sophia Loren eine Statistenrolle im in Rom gedrehten Sandalenfilm „Quo vadis?“ und konnte bei der Wahl zur „Miss Rom“ den zweiten Platz belegen. So wurde Filmproduzent Carlo Ponti (1912–2007) auf sie aufmerksam. In den späten 1950er-Jahren ging die Loren nach Hollywood und wurde mit Filmen wie „Hausboot“ (1958) an der Seite von Cary Grant oder „El Cid“ (1961, mit Charlton Heston) zum Star. Für ihre Rolle im Weltkriegsdrama „Und dennoch leben sie“ erhielt sie 1961 den Oscar als beste Hauptdarstellerin.