Verkannte Genies, die zu Lebzeiten nichts galten und erst nach ihrem Tod entdeckt wurden, gibt es in der Musik, entgegen der landläufigen Bach-, Schubert- oder Mahler-Mythen, nicht. Häufig ist dagegen der Fall des in seiner Gegenwart geschätzten Künstlers, der späteren Generationen nichts mehr gilt. Luigi Cherubini etwa war zu Lebzeiten eine musikalische Instanz obersten Niveaus, steckt heute aber in einer Zwischenzeit fest: zu alt, um im romantischen Repertoire mitzuschwimmen, zu jung, um von den Ausgräbern der historischen Aufführungspraxis entdeckt zu werden.

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